Mobile Wohnberatung

Pflegedienstleiterin Sabine Reichl hat eine Schulung zum zertifizierten Wohnberater an der IHK Karlsruhe absolviert.

Persönliche Beratung ist uns wichtig!

mobile Wohnberatung in der Sozialstation

Für ältere Menschen ist es oft mühevoll, in einer Wohnung oder einem Haus zu leben, welches sich den veränderten körperlichen Fähigkeiten nicht anpasst. Man denke an Treppen, schmale Türdurchgänge, zu tiefe Steckdosenleisten oder schwer zugängliche Sanitäreinrichtungen. Hier kann eine fachlich kompetente Beratung zur Wohnraumumgestaltung einen guten Beitrag dazu leisten, dass Betroffene noch länger und beruhigter zu Hause bleiben können.

Aber auch diejenigen werden beraten, die ein Haus oder eine Wohnung erst neu bauen wollen. Schon bei der Planung kann man vorbeugen, Barrieren von Anfang an vermeiden und einkalkulieren, dass die eigenen Kräfte später einmal nachlassen. Wenn es dann soweit ist, braucht man nicht mehr „nachzuarbeiten“. Eine Lebensumwelt, die sicher, bequem und ohne Hindernisse ist, nutzt allen: älteren Menschen genau so wie jungen Familien mit Kindern. So ist die älter werdende Gesellschaft nicht nur eine Herausforderung, sondern vor allem eine Chance, die es zu nutzen gilt: im Schulterschluss zwischen Handwerk, ehrenamtlichem Engagement und technischer Innovation. Hier können die mobilen Wohnberater bereits in der Planungsphase Bauherren, Architekten, Bauträgern und späteren Nutzern wertvolle Hinweise zur barrierearmen Gestaltung der Wohnung geben.

Ein wesentlicher Eckpfeiler bei der Wohnungsumgestaltung ist die mobile, das heißt vor allem die aufsuchende Wohnberatung. Sie beinhaltet insbesondere das in der Regel kostenfreie Angebot für Mieterinnen und Mieter, Vermieter und Hausbesitzer, bei einem Vor-Ort-Termin in der Wohnung den Bestand zu analysieren und konkrete Hinweise für eventuell erforderliche, sachgerechte und zukunftsorientierte Anpassungsmaßnahmen zu geben. Diese können sich auf den Einbau von Treppenliften und barrierefreien Bädern ebenso beziehen wie auf die Änderung von Grundrissen, auf die elektrische Ausstattung, Griffe, Geländer und Rampen. Auch Gärten und die sonstige Umgebung können einbezogen werden. Frau Reichl und ihre Beraterkollegen verfügen über fundierte Kenntnisse und haben sich in einer Schulung mit den notwendigen Voraussetzungen für bequemes, barrierefreies und zukunftsorientiertes Wohnen auf Basis der Normen DIN 18024, 18025 und 18040 vertraut gemacht.

Die Analyse der jeweils vorliegenden Wohnsituation erfolgt anhand von Leitfäden und Checklisten und bietet so die Gewähr, dass alle relevanten Punkte angesprochen werden. Im Mittelpunkt stehen konkrete Maßnahmevorschläge und Entscheidungshilfen, die sich an den Prinzipien der Barrierevermeidung, der Sicherheit, des Komforts und der Nutzungsbedürfnisse orientieren. Auskünfte zu eventuellen Möglichkeiten einer finanziellen Förderung der Wohnungsanpassung (kfw- Darlehen) sind ebenfalls möglich.

Manchmal sind dringende Umbauten notwendig, besonders wenn eine Erkrankung plötzlich die gewohnte Mobilität einschränkt. Wir bitten daher interessierte Bürger, uns möglichst frühzeitig zu kontaktieren, um eine zeitnahe Beratung zu ermöglichen.