Wir sind vor Ort!

In den Pfarrgemeinden Forbach-Gausbach, Bermersbach, Herrenwies-Hundsbach, Langenbrand, Weisenbach und Au.

Unsere Geschichte

Die Geschichte der ambulanten Kranken- und Altenpflege in Forbach geht zurück auf die Tätigkeit von Ordensschwestern, die in den Gemeinden die Pflegebedürftigen Menschen betreuten. Nach und nach wurden die Orden von Nachwuchssorgen geplagt, sodass die Schwestern in ihren Mutterhäusern gebraucht wurden.

Die letzte Ordensschwester, die unser Versorgungsgebiet verließ war Sr. M. Leonora. Diese verließ Forbach zum Jahresende 1987.

Die Kirchengemeinde Weisenbach mit ihrem Förderverein für Familien - und Krankenpflege hatte eine Krankenschwester angestellt, um die Pflege sicherzustellen.

Die Gemeinde Forbach hat in eigener Regie eine Krankenpflegestation im Februar 1989 unter Leitung der Krankenschwester Sabine Weiler (Sabine Reichl) gegründet.

Mit Einführung der Pflegeversicherung wurden feste Stationsmindestgrößen vorgeschrieben. Diese erfüllten der Krankenpflegeverein und die Krankenpflegestation nicht, weshalb diese eine Kooperation mit der Sozialstation Gernsbach anstrebten. Dieser Zusammenschluss war letztlich auch wegen der räumlichen Distanz nicht besonders sinnvoll, weshalb sich 1999 Vertreter der Kirchen und politischen Gemeinden entschlossen, für die Bereiche Forbach und Weisenbach eine gemeinsame Sozialstation unter kirchlicher Regie zu gründen.

Die Sozialstation ist nun ein eingetragener Verein mit den Mitgliedern: Seelsorgeeinheit Forbach- Weisenbach , der Seelsorgeeinheit Bühlertal ( für Herrenwies und Hundsbach) und dem Heiligenfond.

Die Mitglieder entsenden Vertreter in den Vorstand, Vorsitzender ist Wolfgang Fritz.

Die stetig wachsende Nachfrage hat die Einrichtung zu einem Betrieb mit über 35 Mitarbeitern anwachsen lassen. Die Angebote wurden für die unterschiedlichen Bedarfe ausgebaut. Nun bietet der Pflegedienst neben den Grundsäulen der ambulanten Versorgung wie Kranken- und Altenpflege und Hauswirtschaftliche Versorgung auch Essen auf Rädern, Betreuung in Gruppen, im Betreuten Wohnen in Forbach im Haus Nepomuk oder zu Hause und Beratung bzw. Schulung zu unterschiedlichen Bereichen wie Wohnberatung oder Sturzprophylaxe.

Seit 2010 ist die kath. Sozialstation in neu gestalteten Räumlichkeiten in der Murgtalstr. 12 zu finden.

KUNO KUSSMANN (EHEM. BÜRGERMEISTER FORBACH): "Krankenpflege und Seelsorge sind untrennbar verbunden. Deshalb danke ich den Kirchengemeinden für die Übernahme der Sozialstation in eigener Trägerschaft. Christliche Nächstenliebe und Fachkompetenz sorgen für eine vorbildliche Betreuung unserer Bürgerschaft."